3 wichtige Menschen in meinem Leben sind unvergessen....

Die erste Person ist meine beste Freundin Swenja, mit ihren 17Jahren wurde sie nicht nur aus meinem Leben gerissen. Nach 2Jahren, voller Schmerzen, Krankenhausaufenthalten, Rückenmarkstransplantationen, starb sie an Leukämie. 

Es war schwer dies zu verkraften, einen so lieben un gutherzigen Menschen gehen zu lassen.

Doch Gott hat dadurch einen Engel mehr neben sich, wahrscheinlich den Besten!

Die anderen 2 Menschen sind meine Großeltern die uns beide letztes Jahr, innerhalb 3Monate verlassen haben.

Im Frühjahr 2006 kam der erste Schlag für mich mein Opa erkrankte an Magenkrebs, ihm wurde der komplette Magen entfernt- daraufhin wurde festgestellt das der Krebs schon gestreut hat und er wurde mit Chemotherapien behandelt.

Es war eine schwere Zeit nicht nur für meinen Opa, auch für meine Oma, meine Eltern und mich, voller Sorge wie es weiter gehen wird!

Als mein Opa an Weihnachten 2006 anfing zu weinen und sagte, dass dieses sein leztes Weihnachten sein wird, waren wir alle sehr betrübt das er denkt er schafft es nicht den Krebs zu besiegen. Wir haben alle geweint, aber wir gaben die Hoffnung nicht auf. Als er dann im Frühjahr 2007 nur noch 40kg wog ging er in ReHa, er erholte sich dort sehr gut, nahm wieder zu und war wieder fröhlicher. Doch als er wieder zuhause war, ging es nur noch bergab. Er wurde ein Pflegefall und die Belastung für uns alle wuchs ständig. Bis er eines abends sehr starke Schmerzen hatte und auch kein Morphium mehr half, wurde er ins Krankenhaus gebracht. Die Sanitäter sagten schon das es nicht gut aussieht.

Meine Eltern fuhren mit und meine Oma un ich blieben zuhause. Als meine Eltern anriefen und sagten ich soll Oma ins Krankenhaus bringen ahnte ich schon nix Gutes.

Dort angekommen, schickte mein Vater meine Oma hinein und bat mich das Auto zu parken und mit rein zu kommen. Ich wußte schon wieso- mein Opa lag im sterben.

Ich habe die Überwindung nicht gehabt ins Krankenzimmer zu gehen und ihm auswiedersehen zu sagen. MEine Mutter konnte das nicht verstehen. Ich wollte meinen Opa nicht leiden sehen, das hab ich schon viel zu lange. Ich wollte ihn als lebensfrohen Mann in Gedanken behalten.

Ich weiß das mein Opa mich versteht und ich weiß das ich im Krankenhaus war und in  Gedanken ihn auf seinem letzten Weg begleitet habe. Wir waren die ganze NAcht im Krankenhaus, den nächsten morgen ist er dann von uns gegangen....

 

Uns alle hat dies sehr mitgenommen, doch meine Oma hat sich seitdem total verändert. Sie redete nicht mehr, wenn man sie ansprach reagierte sie nicht mehr, als ob sie in einer anderen Welt lebte. Sie verließ das Haus auch nicht mehr.

Sie lag im Krankenhaus wegen ihrem Knie, aber sie kam nie mehr zurück. Sie verstarb ganz plötzlich, nicht einmal die Ärzte fanden eienen Grund.

Aber ich weiß den Grund. Sie hat nicht verkraftet das ihr Mann von ihr gegangen ist, mit dem sie ihr Leben gelebt hat. Sie haben alles zusammen gemacht und sie wußte nicht wie es ohne ihn ist- dann wußte sie es und sie wollte wieder mit ihrem Mann zusammen sein.

 

Für mich war der Abschied von meinen Großeltern sehr schwer.

Meine Großeltern haben mich groß gezogen und alles für mich getan. Sie waren in der schwersten Zeit meines Lebens bei mir haben mir beigestanden, haben Verständnis gezeigt, wo es meine Eltern nicht konnten. Sie haben mir immer Mut gemacht und haben immer an mich geglaubt, das ich meinen und auch den richtigen Weg aus der Misere finden werde. Sie gaben mir Kraft aus der scheiße rauszukommen. Und ich habe es geschafft und ich weiß das sie stolz waren und das sie immer noch stolz auf mich sind, was ich bisher geschafft habe un schaffen werde.

Sie sind immer in Gedanken bei mir und gehen jeden Schritt gemeinsam mit mir.

 

Ich vermisse euch sehr und werde euch nie vergessen, ihr seit tief in meinem Herzen.

Ich habe euch nie richtig Danke gesagt dafür was ihr für mich getan habt, ich habe euch nie richtig gesagt wie sehr ich euch lieb. Ihr wisst aber das ich das nie konnte meien Gefühle und Gedanken offenzulegen´, durch euren Verlust habe ich gelernt die Dinge gleich auszusprechen weil amn nie weiß wievbiel Zeit einem dafür bleibt.

Ich weiß aber, das ihr wisst wie sehr ich euch lieb und ihr mir fehlt und wie dankbar ich euch für alles bin.

Ihr seid unvergessen....